Osteopathie bei Knieschmerzen

Knieprobleme haben bestimmt schon einige gehabt.                                                     

 

Von leichten Bewegungseinschränkungen bis zu starken Schmerzen, die jeden Schritt zur Qual machen.

 

 

 

 

Man fragt sich, was ist denn da los?

Ist es eine Alterserscheinung?                                                                                                                    

 

War es eine falsche Bewegung? 

Ist da was kaputt?


Der Besuch beim Arzt bringt oft die Erkenntnis das dass Gelenk "Schaden" genommen hat.

Was tun?
Schmerzmittel, Ruhigstellung, operieren oder doch konservative Behandlungsmethoden?
- Osteopathie hilft.


Das alles hat einen bestimmten Grund.

Wenn man sich mit Anatomie des Menschen auseinandersetzt, wird man feststellen das im Kniegelenk nur die Kapsel sensibel versorgt wird.                                                                        

Das heißt das die Nervenfasern nicht im Gelenk drin zu finden sind, sondern nur auf der Außenseite der Kapsel. Den Menisken, Kreuzbänder und Knorpel bleibt die sensible Innervation erspart und damit auch der Schmerz. Das ist auch berechtigt, denn hätte man im Gelenk Ansammlung von Nervenfasern, würde man die mit jedem Schritt enormer Belastung aussetzen, wofür sie nicht geeignet sind. Ausgerechnet Dauerdruck und Zug sind für den Nerv schädlich, deshalb macht es für den Körper keinen Sinn das Gelenk von Innen sensibel zu versorgen, wo solche enormen Kräfte herrschen.
Es kann schon vorkommen das bei Knieverletzung entweder Meniskus, Kreuzband oder Knorpel zu Schaden kommen, aber am Schmerz sind sie nicht beteiligt. Da, wo es keinen Nerv gibt, kann auch keine Sensibilität/ Schmerz  erzeugt werden.
Es ist wichtig die Richtung bzw. den Schmerzverlauf zu

lokalisieren, um den betroffenen Nerv zu Identifizieren.


* Innenseite   - N.saphenus. ein Ast von N.femoralis L1-4
* Außenseite  - N.cutaneus femoris lateralis L1-3
* Hinten        - N.cutaneus femoris posterior S1-3
* Vorne         - N.femoralis L1-4


Es wird ersichtlich das dass Gelenk in enger Verbindung zur Wirbelsäule steht und dem Nervensystem in seiner Funktion und Sensibilität. Blockaden in der Wirbelsäule können die Nervenfunktion beinträchtigen.   

Engstellen im Verlauf einer Nervenfaser, starker Druck oder Zug im Bauch,
Beckenraum auch durch innere Organe überreizen den Nerv und verursachen damit Schmerz in seinem Versorgungsgebiet ggf. auch im Gelenk mit folgenden Symptomen:
Ruhe-Bewegungsschmerz, Bewegungseinschränkungen, Entzündung.
Mit Osteopathischen Behandlungstechniken ist die Möglichkeit gegeben die betroffenen Strukturen zu behandeln und die unangenehme Operation sich evtl. noch zu ersparen.
Die Parietalen, Viszeralen, Faszialen, Kraniosakralen Techniken haben sich als sehr effektiv und minimalinvasiv im Laufe der Zeit bewährt.


Text: Johann Fust