Cranio Sacrale Therapie

 

Cranium = Schädel

Sacrum = Kreuzbein

 

Die Craniosacrale Therapie wurde von William Garner Sutherland entwickelt.

Er entdeckte, dass Rückenmark und Hirn von zwei hautartigen Gewebeschichten umgeben sind, dessen Zwischenraum mit der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, dem Liquor cerebrospnalis, gefüllt ist.

Die rhythmische Bewegung der Schädelknochen setzt sich durch Hirn- und Rückenmarkshaut und das Kreuzbein fort.   Dieser Mechanismus hat tief greifende Auswirkungen auf sämtliche Körperfunktionen und steht mit dem                         gesamten Körper in Wechselwirkung.

Fehlstellungen im Körper können sich auf den Craniosacralen Rhythmus auswirken.

Ebenso führen Beeinträchtigungen in der Beweglichkeit der Schädelknochen zu unterschiedlichen Problemen, wie Tinnitus, Gemütsschwankungen oder Verdauungsproblemen.

 

Dieses System erstreckt sich vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) und 

ist das erste sich manifestierende System beim Embryo im Mutterleib. Es arbeitet 

schon lange bevor das Herz zu Schlagen beginnt und sogar noch einige Zeit, nachdem es damit aufhört.

 

Daher spricht man auch vom primär respiratorischen Mechanismus, der sogenannte “Ursprüngliche Atem des Menschen”, der über das Zentrale Nervensystem auf das Gefäßsystem und alle Organe einwirkt und die Hormone reguliert.

Der Fluss des Liquors bildet eine wellenförmige Bewegung im Körper.                                                                               

 

Diese wird auch als CranioSacraler Rhythmus bezeichnet. 

Er ist wie der Atem und der Herzschlag für den Körper lebenswichtig und hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Der CranioSacrale Rhythmus ist durch feines Erfühlen  am ganzen Körper spürbar.

 

Bei jeder Behandlung wird mit sehr viel Respekt und Aufmerksamkeit auf den Körper gehört, so dass die Grenzen des gesamten Systems - Körper, Geist und Seele - nicht überschritten werden. 

 

Was passiert da?

 

Die eigentliche Behandlung ist geprägt vom Wahrnehmen und Erspüren feinster Gewebsbewegungen und entsprechender Impulse. Natürliche Heilungsmechanismen des Körpers werden stimuliert und das funktionelle Vermögen des Zentralen Nervensystems wird gesteigert. Dadurch werden die negativen Auswirkungen von Stress beseitigt, der Widerstand gegen Krankheiten gestärkt und die Gesundheit unterstützt.

 

Die wichtigste Aufgaben des Therapeuten ist, Kontakt mit dem Körper des Patienten aufzunehmen, hineinzuspüren und zu kommunizieren.

 

Osteopathie in der Schwangerschaft

 

Bereits in der Schwangerschaft können Sie sich und das Kind behandeln lassen.

Es geht im Wesentlichen darum, dafür zu sorgen, dass das Kind gut mit Nährstoffen versorgt wird und Platz zum Wachsen hat. Auch der werdenden Mutter kann so die Schwangerschaft so angenehm wie möglich gemacht werden.

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Für Ihre Kinder nur das Beste

 

Nichts wünschen sich Eltern mehr, als ihre Kinder glücklich und gesund aufwachsen zu sehen.

Was aber, wenn ihr Kind unter Dreimonatskoliken, Schlafstörungen, Schädelverformungen oder durch Fehlstellungen leidet und aufgrund von Schmerzen unentwegt schreit?

Häufig kommt es durch die Lage im Mutterleib, während der Entbindung oder durch ein Geburtstrauma zu einem übermäßigen Druck auf den kindlichen Schädel, der Funktionsstörungen auslösen kann.

Bei Säuglingen, Klein- und Schulkindern bringt die osteopathische Behandlung oft rasche Erfolge, weil sich die Funktionsstörungen noch nicht verfestigt haben.

Wegen der sehr sanften Behandlungstechniken ist die Osteopathie besonders bei Babys ab den ersten Lebenstagen sowie für Klein- und Schulkinder hervorragend geeignet.

 

Craniosacrale Therapie bei Babys und Kindern

Die Geburt ist eine starke Belastungssituation für das Baby. Vor allem bei schweren oder zu schnellen Geburten von Schädel und Wirbelsäule kommen.

Durch Craniosacrale Therapie lassen sich Stress und Spannungen lösen. Eine gesunde Entwicklung des Babys wird gefördert.